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Verbesserte Förderung für Energieeffizienzmaßnahmen

Überarbeitetes Förderprogramm RENplus mit vereinfachten Antragsverfahren und erweiterten Fördermöglichkeiten

Seit dem 1. Januar 2018 ist das überarbeitete Förderprogramm RENplus zur Steigerung der Energieeffizienz in Kraft. Bis 2020 stehen für Brandenburger Firmen und öffentliche Einrichtungen 65 Millionen Euro für Energieeffizienzprojekte bereit. Grundsätzlich werden Maßnahmen gefördert, die zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs bzw. zur Senkung von CO2-Emissionen führen.

Was ist neu?

Zur leichteren Orientierung für die Antragsteller gibt es nun jeweils eine eigene Richtlinie für wirtschaftlich tätige sowie für nicht wirtschaftlich tätige Organisationen. Zudem können alle Investitionen zur Energieeffizienzsteigerung bis 200.000 Euro nach einem vereinfachten Verfahren, der sogenannten De-minimis-Verordnung, beantragt werden. Das bedeutet einen deutlich geringeren Aufwand für Antragsteller und Bewilligungsbehörde. Unter diese Regelung fällt zum Beispiel, wenn ein Mittelständler die Lichtanlage in seiner Firma gegen eine energieeffiziente Beleuchtung austauschen möchte.
Neben einem vereinfachten Antragsverfahren wurden zudem die Fördermöglichkeiten erweitert. Gefördert werden kann ab sofort die Errichtung und der Netzanschluss der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Auch Erneuerbare-Energien-Anlagen fallen nun unter die Richtlinie, sofern die daraus erzeugte Energie selbst genutzt wird. Ebenso wurde die Speicherung von Strom, Wärme und Kälte sowie Wasserstoff in die Richtlinie aufgenommen.

Was wird gefördert?

Insbesondere folgende Maßnahmen werden gefördert:
  • Vorhaben in den Bereichen Energieeffizienz und Speichersysteme
  • Vorhaben zur Integration erneuerbarer Energien
  • Investitionen in Energieinfrastrukturen
  • Errichtung und Netzanschluss von Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge
  • Erarbeitung von Studien sowie Energie- und Klimaschutzstrategien (sogenannte nicht investive Maßnahmen)
Außerdem können im Einzelfall nun auch Projekte aus Landesmitteln gefördert werden, die nicht unter einen der Fördertatbestände der RENplus-Richtlinie fallen, aber zu einer CO2-Einsparung von mindestens 20 Prozent führen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Die Maßnahme
  • wird in Brandenburg durchgeführt.
  • wurde noch nicht begonnen.
  • trägt unmittelbar oder mittelbar zur CO2-Reduzierung bei.
  • ist nicht gesetzlich vorgeschrieben oder behördlich angeordnet.
Zudem ist eine Mindestförderungssumme von 2.500 Euro vorgeschrieben (vorher: 5.000 Euro). Für Vorhaben, deren Investitionsvolumen 75.000 Euro übersteigt, ist eine Vorabberatung verpflichtend. Diese Beratung kann selbstverständlich für jedes andere Vorhaben in Anspruch genommen werden.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Umgesetzt wird das Förderprogramm von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Die Anträge können bequem online über die Website der ILB gestellt werden. Dort finden Sie auch weitere Informationen und Dokumente wie z.B. Checklisten und Merkblätter.
 
Quelle: IHK Cottbus

 

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