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Mobilitätsverbessernde Maßnahmen gehen im Wirtschaftsraum Spreewald in die Umsetzung

 

Mit der Abschlussveranstaltung am 30. Mai 2018 in Lübben endete die erste Phase im Modellvorhaben (MORO) „Lebendige Regionen – Aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe“. Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität im Spreewald wurden erarbeitet. Es schloss sich die Antragstellung für die zweite Förderphase an, um einen nahtlosen Übergang zum 1. August 2018 zu ermöglichen und somit die im ersten Projektzeitraum festgelegten Projekte

  • „Gästecard“,
  • „Verbesserung der Fachkräfte- und Auszubildendenmobilität“
  • begleitet von ÖPNV-Verbesserungen,

in die Umsetzung zu begleiten. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH erhielt vom Fördermittelgeber den Bescheid für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Somit kann die Projektarbeit bereits weitergeführt werden.

Die Umsetzung wurde in kurz- sowie langfristig zu erreichenden Ziele untergliedert. Das sind Maßnahmen, die innerhalb der zwei Jahre Förderzeitraum erreicht und anschließend darüber hinaus weiterverfolgt werden sollen.

In dem Maßnahmenplan sind Bausteine festgelegt, die von intensiver Gruppenarbeit begleitet werden. Bereits in der ersten Phase waren regionale Akteure eingebunden, die im Projekt wesentlichen fachlichen Input lieferten oder sich aktiv beteiligten. Dies ist ebenfalls für die zweite Phase geplant.

Für die Gästecard müssen im zweiten Projektzeitraum organisatorische sowie technische Fragen geklärt werden. Dazu gehört die Modifizierung des Kommunalabgabengesetzes, wofür vor allem die Unterstützung auf politischer Ebene gefragt ist. Damit dürfen alle Kommunen oder Gemeinden eine Gästeabgabe erheben und diesen für die kostenfreie Nutzung des ÖPNV durch den Gast umlegen. Hierzu ist für Anfang Oktober die Kabinettbefassung vorgesehen, so dass im November die erste Lesung im Landtag stattfinden kann. Wie zum Ende der ersten Phase vom Fördermittelgeber kommuniziert, stehen keine investiven Maßnahmen im Vordergrund. Das Modellvorhaben ist ein Forschungsvorhaben ist und setzt sich daher insbesondere mit finanziellen Fragen auseinander.

Ein wesentlicher Baustein ist die Verhandlung mit dem VBB, den Verkehrsunternehmen sowie den ÖPNV-Beauftragten der Landkreise, um einen Umlagebeitrag und Geltungsbereich festzulegen. Dazu steht die Projektleitung auch im Austausch mit den Bürgermeistern sowie Amtsdirektoren des Wirtschaftsraumes Spreewald. Zudem wird zusammen mit dem VBB eine ÖPNV-Befragung in ausgewählten Linien durchgeführt, damit ein aktueller Nutzungsgrad der Gäste erhoben wird. Diese Befragung wird gleichzeitig genutzt, um neben Gäste auch Fachkräfte und Auszubildende zu erreichen. In der ersten Projektphase startete eine Initiative des Amtes Burg (Spreewald) mit dem Landkreis Spree-Neiße, welche von der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH sowie dem Tourismusverband Spreewald unterstützt wird, um Fahrplanoptimierungen vorzunehmen.

Am 19. September 2018 fand die erste Lenkungskreissitzung der Projektumsetzung statt. Für die kommenden Wochen stehen unter anderem Gespräche zwischen wesentlichen Projektpartnern an und die offizielle Beauftragung der Projektassistenz, um die Weichen für eine erfolgreiche zweite Förderphase zu stellen.

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