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Modellvorhaben auf der Zielgeraden

 

Das Modellvorhaben „Mobilitätsmanagement für den Wirtschaftsraum Spreewald für eine bessere Daseinsvorsorge und wirtschaftliche Entwicklung“ befindet sich in der Endphase. Derzeit wird vom Projektteam mit Hochdruck an der Erstellung des Entwurfs für den Endbericht gearbeitet, der die Grundlage für die 2. Antragstellung für drei Umsetzungsmaßnahmen ist. Bevor die erste Förderphase am 31. Juli 2018 endet, liegen allerdings auch noch wichtige Schritte in der Projektarbeit vor den Bearbeitern. Welche Ergebnisse können zum jetzigen Zeitpunkt vorgewiesen werden?

Gestartet ist das Vorhaben im Herbst 2016 mit einer Analysephase, welche die aktuelle Versorgungs- und Mobilitätssituation in der Region und die Analyse von vorhandenen Konzepten anderer Regionen beinhaltete. Im Januar 2017 wurden Handlungsfelder definiert. Diese Handlungsfelder konnten dem Lenkungskreis mit untersetzten Maßnahmen im Februar 2017 vorgestellt und eine Fokussierung auf die folgenden drei Umsetzungsmaßnahmen vorgenommen werden.

  • Gästeticket Spreewald
  • Ringbuslinie/ Kreisübergreifender, lückenloser ÖPNV
  • Auszubildendenmobilität

Insbesondere zur „Auszubildendenmobilität“ fehlten zum betrachteten Zeitpunkt noch Daten, um eine gezielte Idee umzusetzen. Aus diesem Grund wurde die BTU Cottbus-Senftenberg im Zuge der freihändigen Vergabe beauftragt, eine themenrelevante Bedarfsanalyse an den Oberstufenzentren der Modellregion durchzuführen. Zudem musste zur Ringbuslinie, später „Verbesserung des landkreisübergreifenden ÖPNV“ genannt, eine Korridoranalyse durchgeführt werden.

Das Gästeticket, welches nach dem Vorbild der KONUS-Card aus dem Schwarzwald gestaltet werden soll, ermöglicht dem Spreewald-Übernachtungsgast ab der ersten Übernachtung eine kostenfreie Nutzung des ÖPNV. Um die Wirkungsweise und Ausgestaltung dieses Tickets kennen zu lernen, reiste eine 16-köpfige Gruppe von regionalen Akteuren im Mai 2017 in den Schwarzwald zu einem Erfahrungsaustausch. Eine Hürde muss für die Umsetzung im Spreewald allerdings noch übersprungen werden. Es bedarf einer Modifizierung des brandenburgischen Kommunalabgabengesetzes, um eine Finanzierung des ÖPNV aus Übernachtungsbeiträgen zu erlauben. Aus diesem Grund wurde mit dem Ministerium des Inneren und für Kommunales Kontakt aufgenommen. Mit Unterstützung zahlreicher Akteure ist es gelungen, dass momentan an einer Modifizierung des Gesetzes gearbeitet wird. Die Verbesserung der Auszubildendenmobilität soll vorerst modellhaft im Gebiet der Amtsgemeinde Burg angegangen werden. Genaueres hierzu wird im letzten Projekthalbjahr in Workshops bearbeitet. Angedacht ist derzeit ein Sammeltaxi, welches Auszubildende in Zeiten, in welchen kein ÖPNV unterwegs ist, zu ihren Unterkünften bringt.

Wenn der bisherige Projektverlauf vom Fördermittelgeber positiv evaluiert wird, stehen die Chancen auf eine zweijährige Verlängerung gut. In dieser Zeit soll das Gästetickets eingeführt werden und, abhängig von den Ergebnissen der letzten Projektphase, auch ein mögliches Sammeltaxi in Burg. Bis dahin ist aber noch viel Arbeit vom Projektteam und seinen zahlreichen Mitstreitern aus der Region zu leisten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Lenkungskreis mit Vertretern der Landkreise LDS, SPN, OSL, der kreisfreien Stadt Cottbus, dem Tourismusverband Spreewald, dem Spreewaldverein, dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der Regionalen Planungsgemeinschaft.

Ansprechpartner

Projektmanager
Herr Thomas Berlin
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