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Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018"

Werden Sie Gewinner 2018! Klimaaktive Kommunen und Regionen sind aufgerufen, mit vorbildlichen Projekten zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels am Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018" teilzunehmen. Es gibt ein paar Neuerungen im Verlgeich zum Vorjahr: In Kategorie 1 werden diesmal Projekte zum Thema „Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune“ gesucht, Kategorie 3 „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“ wurde um den Aspekt "Kooperationen mit unterschiedlichen Akteuren" ergänzt und - die größte Änderung - zusätzlich zu den drei Kategorien wird ein Sonderpreis zum Thema „Kommunale Klimaaktivitäten und Ernährung“ verliehen.

Der Wettbewerb

Seit 2009 loben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Deutschen Institut für Urbanistik jährlich den Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" aus (bis 2015 Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz"). Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Gefragt sind erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Aktivitäten, zum Beispiel klimagerechtes Bauen und Sanieren, urbanes Grün, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder überregionales Klimaengagement.

Teilnahmeberechtigt sind Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Regionen. Es gibt keinen Ausschluss für Teilnehmende oder Projekte vorheriger Wettbewerbsrunden. Gewinnerkommunen der Vorjahre können sich mit neuen Projekten bewerben.

Die Jury

Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, des Umweltbundesamtes, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Die Auszeichnung

Je Kategorie wird die Jury drei Kommunen oder Regionen für die Prämierung auswählen, der Sonderpreis wird an einen Bewerber vergeben. Die Preisverleihung findet am 6. Dezember 2018 im Rahmen der 11. Kommunalen Klimakonferenz in Berlin statt. Alle Wettbewerbsteilnehmenden werden bereits im Sommer darüber informiert, ob sie eine Auszeichnung erhalten. Ein Ranking wird nicht vorgenommen.

Mit dem bundesweit durchgeführten Wettbewerb erhalten Kommunen und Regionen die Möglichkeit, ihre erfolgreich realisierten Klimaprojekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und anderen als gutes Beispiel zu dienen. Dazu erhalten die Preisträger Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit zu ihren prämierten Projekten. Unter anderem werden die siegreichen Projekte als Filmbeitrag sowie in einer Wettbewerbsdokumentation präsentiert.

Das Preisgeld

Auf die Gewinnerkommunen wartet ein Preisgeld von je 25.000 Euro. Die Gewinner müssen das Preisgeld wieder in Projekte investieren, die dem Schutz des Klimas oder der Anpassung an den Klimawandel dienen, und werden vor der Preisverleihung gebeten, die Maßnahmen zu benennen. Damit markiert die Auszeichnung nicht das Ende der Aktivitäten, sondern ist gleichzeitig Startschuss und Motivation für das Weitermachen, Optimieren und für neue Aktivitäten.

Die Kategorien

Bewerbungen sind in den folgenden Kategorien möglich:

Kategorie 1 „Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune“

Vorbildliche Maßnahmen zur Minderung des Ressourcen bzw.Energieverbrauchs in Kommunen, z. B. in den Bereichen Beschaffung, Stadtplanung und -entwicklung, Mobilität und Fuhrpark oder Infrastruktur. Ebenso gefragt sind erfolgreich umgesetzte Projekte in der Abfall- und Abwasserwirtschaft sowie in Gewerbegebieten. Die Steigerung der Ressourceneffizienz kann dabei beispielsweise mit technischen, organisatorischen oder sozialen Innovationen verbunden sein. Von besonderem Interesse sind auch Kooperationen, z. B. mit kommunalen Unternehmen, der Wirtschaft oder Initiativen.

Kategorie 2 „Klimaanpassung in der Kommune“

Erfolgreiche kommunale Ansätze, die das Querschnittsthema der Anpassung an die Folgen des Klimawandels – wie stärkere und häufiger auftretende Starkregenereignisse, Stürme, Hitzewellen oder Trockenperioden – vor Ort voranbringen. Eingereicht werden können z. B. konkrete Maßnahmen, handlungsfeldbezogene oder fachübergreifende Strategien, planerische Instrumente oder Modellprojekte, um die Robustheit von Gebäuden, Infrastrukturen, Natur- und Erholungsräumen und Menschen gegen zukünftige Extremwetterereignisse zu stärken. Synergien von Klimaanpassung und Klimaschutz sind wünschenswert.

Kategorie 3 „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“

Vorbildliche Aktionen, um Menschen vor Ort zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und/oder Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu motivieren, z. B. kommunale Kampagnen oder spezifi sche Angebote. Ausdrücklich gewünscht sind hier auch Kooperationsprojekte mit verschiedenen Akteuren in der Kommune und/oder mit anderen Kommunen sowie mit kommunalen Unternehmen.

Sonderpreis „Kommunale Klimaaktivitäten und Ernährung“

Erfolgreich umgesetzte kommunale Projekte, die vermitteln, dass gesunde Ernährung mit Klimaschutz einhergeht. Themenschwerpunkte sind beispielsweise ökologische Landwirtschaft, nachhaltiger Konsum oder „klimafreundliche Kantine“.

Bitte beachten Sie, dass Projekte, die zu einem Großteil aus Mitteln des Bundesumweltministeriums finanziert werden (z. B. über die Kommunalrichtlinie oder das Förderprogramm für Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels), nicht ausgezeichnet werden können. Weiterentwicklungen sowie Maßnahmen, die sich aus Förderprojekten ergeben haben, sind dagegen willkommen.

Das Bewerbungsverfahren

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 6. April 2018. In jeder Kategorie gibt es einen speziellen Bewerbungsbogen.

Bewerbungsbogen Kategorie 1

Bewerbungsbogen Kategogie 2

Bewerbungsbogen Kategorie 3

Bewerbungsbogen Sonderpreis

Der ausgefüllte Bewerbungsbogen muss zusammen mit der darin geforderten detaillierten Projektbeschreibung mit Stempel und Unterschrift bis zum 6. April 2018 (Poststempel oder Maileingang) beim Difu eingereicht werden.

Deutsches Institut für Urbanistik

Auf dem Hunnenrücken 3 50668 Köln E-Mail: klimaschutz@difu.de

Fragen beantwortet Ihnen gern das Wettbewerbsteam: Telefon: 0221/340 308-12, E-Mail: klimaschutz@difu.de

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Ansprechpartner

Projektmanagerin/ Marketing
Frau Jeannine Schadel
Tel.: +49 (0)355/28890269
Fax: +49 (0)355/28890405
E-Mail

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