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Halbjahresbilanz EU-Engagement

„Wir ziehen eine sehr positve Halbjahresbilanz zu unseren Europa-Aktivitäten, bsonders im Hinblick auf die Abeitsbereitschaft des Kontaktbüros in Brüssel“ sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz, Torsten K. Bork. Auch das Engagement auf der Coal Regions in Transition Platform und die Vernetzung mit wichtigen politischen und wirtschaftlichen Vertretern in Brüssel sind Schlüsselaktivitäten der WR.Lausitz um die Lausitz als Region in Brüssel sichtbar zu machen.

Zurzeit schaut nicht nur Europa sondern die ganze Welt auf Deutschland, um zu erfahren ob die Energiewende, hin zu 100% erneuerbaren Energien, auch in einem Industrieland wie Deutschland gelingen kann. Dieser Blick gilt im Besonderen der Lausitz, die schon heute eine Modellregion für europäische Kohleregionen im Strukturwandel ist. Aus diesem Grund engagiert sich die WR.Lausitz auf europäischer Ebene, um mehr Lausitz nach Brüssel zu tragen und mehr Brüssel in unsere Lausitz.

Dazu trägt auch die Vernetzung der WR.Lausitz mit anderen europäischen Kohleregionen über die EU-Kohleplattform „Coal Regions in Transition“ der Generaldirektion Energie bei. Anlässlich einer von der WR.Lausitz im Auftrag der Staatskanzleien des Feistaates und Brandenburgs organisierten Reise im April konnte sich eine zwanzigköpfige Delegation der Kohleplattform unter Leitung des stellvertretenden Generaldirektors Prof. Klaus Borchardt einen Eindruck vom Strukturentwicklungsprozess in der Lausitz verschaffen. Direktor Borchardt zeigte sich beeindruckt vom Facettenreichtum der Region, und bemerkte, dass die Lausitz als Modellregion für den Strukturwandel anderen europäische Regionen als Orientierung diene und ihr daraus eine ganz besondere Verantwortung erwachse.

Der Besuch der Delegation war ein voller Erfolg, begleitet von der Entscheidung, dass die nächste politische Jahrestagung der EU-Kohleplattform im November in Görlitz stattfinden wird. Auch hier können die Länder Sachsen und Brandenburg sowie die GD Energie auf die WR.Lausitz als regionalen Partner zählen und sich auf die Lausitz verlassen.

Vor dem Hintergrund der laufenden Verhandlungen zur Ausgestaltung des mehrjährigen Finanzrahmens der EU 2021-2027 und der neuen Zusammensetzung des EU-Parlaments ist es besonders wichtig, sich auf EU-Ebene für die Belange von Strukturwandelregionen Gehör zu verschaffen.

Aus diesem Grund sind Geschäftsführer Torsten K. Bork sowie seine Kollegin Katja Müller, hier vor allem in ihrer Eigenschaft als Leiterin des Geschäftsbereiches Internationale Beziehungen und Mitglied der Geschäftsleitung, mindestens monatlich in unserer Europahauptstadt Brüssel, um die Interessen der Lausitz zu vertreten.

Darüber hinaus fanden ausgesprochen konstruktiv und zielführend umfangreiche Gespräche u.a. mit den Leitern der Sächsischen und Brandenburger Landesvertretungen bei der Europäischen Union, Mitgliedern des Europaparlaments und den Generaldirektionen „Energie“ und „Forschung und Innovation“ sowie weiteren Brüsseler Multiplikatoren und Vertretern statt. „Wir durften unseren Beitrag leisten“, so Bork, „dass bei wichtigen Entscheidungsgremien auf europäischer Ebene ein Bild verankert ist, wenn von der Lausitz die Rede ist: das Bild einer Modellregion, die sich aufstellt, um den Strukturwandel aktiv zu gestalten und ihn als Chance anzunehmen.“

Für den Herbst dieses Jahres ist in diesem Zusammenhang in Brüssel die Durchführung eines großen „Lausitz-Abends“ mit vielen Akteuren und Lausitzer Attraktionen geplant, um unsere Region noch näher vorzustellen und im „Brüssel-Kosmos“ noch bekannter zu machen.

In Bezug auf die WR.Lausitz - Aktivitäten und die enge Zusammenarbeit mit unseren Euroregionen Spree-Neiße-Bober und Neiße hat Geschäftsführer Bork den Abschluss trilateraler Kooperationsvereinbarungen angekündigt, die im Rahmen der planmäßigen Augusttagungen der Euroregionen abgeschlossen werden. Euroregionen sind staatsübergreifende europäische Gebiete, die grenzüberschreitend auf wirtschaftlicher, kultureller und gesellschaftlicher Ebene zusammenarbeiten – hier zum einen mit der polnischen Region um Zielona Góra und zum anderen mit den an den Landkreis Görlitz angrenzenden Gebieten Tschechiens und Polens.

Quelle: Pressemitteilung der WR.Lausitz vom 02.07.2019

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