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Spitzengespräch für eine bessere Bahn in der Lausitz

Ministerpräsident Dietmar Woidke und DB-Infrastrukturvorstand  Ronald  Pofalla:  Ausbau  des  Bahnangebotes  verbessert  Lebensbedingungen  in  der  Lausitz  •  Erhalt  und  Modernisierung  des Fahrzeuginstandhaltungswerkes  Cottbus  geplant  •  Mit  zusätzlichen  Mitteln für  den  bevorstehenden  Strukturwandel  der  Braunkohleregion  sollen  23 Projekte zum Infrastrukturausbau  vorangebracht werden

In einem Spitzengespräch haben der Ministerpräsident Dietmar  Woidke  und  Infrastrukturvorstand  der  Deutschen  Bahn,  Ronald  Pofalla, gemeinsam  eine  Erklärung  zur  Aufnahme  von  Infrastrukturprojekten  in  die  Eckpunkte des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregion unterzeichnet.

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Unsere Gemeinsame Erklärung ist ein deutliches  Signal  an  die  Region,  dass    die  zugesagte  Unterstützung  für  die  Lausitz kommt.  Die  Deutsche  Bahn  ist  für  eine  nachhaltige  strukturelle  Entwicklung  der Region ein starker Partner. Ihr Engagement ist wichtig.  Wir wollen, dass Bahnstrecken  ausgebaut  werden.  Die  vorgesehenen  Infrastrukturprojekte  sowie  die Investitionen in die Instandhaltung im Cottbuser DB-Werk sichern Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Lausitz. Und wer sich erinnert: Einst sollte das Werk sogar geschlossen werden. Die Landesregierung wird die notwendigen Rahmenbedingungen  für die Maßnahmen unterstützen. Es kommt jetzt darauf an, dass die Bundesregierung  das  ‚Strukturstärkungsgesetz  Kohleregionen‘  schnell  auf  den Weg bringt und umsetzt.“ 

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Wir unterstützen den Strukturwandel in der  Lausitz  nicht  nur,  wir  gestalten  ihn  als  Deutsche  Bahn  mit.  Wir  wollen  das Werk  am  Standort  Cottbus  wieder  attraktiv  machen.  Als  wichtiger  Arbeitgeber fühlen wir uns der Region verpflichtet und schaffen bei Zusage der Mittel durch den Bund 150 neue Arbeitsplätze im Werk.“

Konkret  geht  es  um  drei  Maßnahmen  zur  umfassenden  Neuausrichtung  der  Instandhaltung  von  Schienenfahrzeugen  am  Standort  Cottbus:  Strategische  Ausrichtung  des  Werks  Cottbus  zur  Umrüstung  von  Diesel-Lokomotiven  auf  klimafreundliche Hybridantriebe, weiterer Aufbau zusätzlicher Kapazität für die Instandhaltung elektrisch betriebener Loks einschließlich von ICE-Zügen im Werk Cottbus sowie der Bau eines klimaneutralen Verwaltungs- und Technologiegebäudes zur technologischen Weiterentwicklung der Instandhaltungsaktivitäten in Cottbus. Hier entwickeln  Technologieexperten  Zukunftslösungen  für  Hybridantriebe  im  Schienenverkehr.

Bei den Streckenprojekten bekennen sich Landesregierung und Bahn beispielsweise zu Vorhaben, wie der Elektrifizierung der Strecken Cottbus – Görlitz, Cottbus – Leipzig und Cottbus – Forst. Außerdem sollen kapazitive Engpässe im Korridor Berlin–Cottbus beseitigt und der Bahnknoten Falkenberg ertüchtigt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landes Brandenburg und der DB-Bahn vom 05.06.2019

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