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„Die Lausitz endet nicht an der Neiße“

Ergebnisse der gemeinsamen Vorstandssitzung der Euroregionen Neisse und Spree-Neiße-Bober unter Beteiligung der Wirtschaftsregion Lausitz 

Am Freitag, den 09.08.2019 fand im sächsischen Bad Muskau eine gemeinsame Vorstandssitzung der Euroregionen Neisse und Spree-Neiße-Bober unter Beteiligung der Wirtschaftsregion Lausitz statt.

Inhaltlich standen der Austausch zur deutsch-polnischen bzw. deutsch-tschechischen Zusammenarbeit in den o. g. Regionen sowie die aktuellen Entwicklungen im Strukturwandelprozess im Fokus.

Des Weiteren kam es zur Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen den o. g. Institutionen. Deren Ziel ist es, einen vertieften Beitrag zur erfolgreichen Unterstützung des Strukturwandels zu leisten, insbesondere wenn es um dessen grenzüberschreitende Dimension geht, denn die Lausitz endet bekanntermaßen nicht an der Neiße, sondern sie umfasst – historisch wie kulturell – auch Teile der polnischen Wojewodschaften Lubuskie und Niederschlesien sowie die tschechische Region Liberecky kray. 

Genau diese Gebiete sind gleichsam Teile der beiden Euroregionen, so dass die drei Kooperationspartner den polnischen und tschechischen Kollegen gern mehr Austausch und umfänglichere Informationen zu diesem drängenden Thema ermöglichen. Schließlich wurden in den vergangenen Jahren bereits viele wichtige Vorhaben in anderen Bereichen (v.a. mit Geldern aus dem EU-Programm INTERREG) gemeinsam erfolgreich umgesetzt. 

Der Präsident der Euroregion Spree-Neiße-Bober und Landrat des Landkreises Spree-Neiße, Harald Altekrüger, sagt dazu: „Mittels der Vereinbarung wollen wir nicht nur den Austausch zwischen unseren drei Institutionen stärken, sondern wir bauen zudem unsere vorhandene Expertise im Projektmanagement aus, um bspw. Fördermittelangebote in der Lausitz zu betreuen.“

Auf diesen Umstand weist auch der Präsident der Euroregion Neisse und Landrat des Landkreises Görlitz, Bernd Lange hin: „Grenzüberschreitende Fördermittel für die Lausitz müssen besser zwischen den Gebietskulissen koordiniert und abgestimmt werden, um vorhandene Synergien nutzen zu können. Die heute unterzeichnete Vereinbarung ist ein wichtiger Beitrag dafür.“

Aus Sicht des stellvertretenden Geschäftsführers der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Norman Müller, ist die Lausitz als europäische Modellregion in der  Strukturentwicklung von Bedeutung: „In Brüssel wird die Lausitz grenzübergreifend betrachtet und als beispielhaft angesehen, wie die Strukturentwicklung in enger Einbindung der Bevölkerung vorangetrieben werden kann. Wir senden nun das klare Signal, dass wir gemeinschaftlich unser Know-how für die regionale Umsetzung von EU-Projekten bündeln.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Lausitz eine wichtige Region im gemeinsamen Haus Europa ist, die es miteinander – über Grenzen hinweg – zu entwickeln gilt.

Quelle: Pressemitteilung der Euroregionen und der WR. Lausitz vom 09.08.2019

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