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Wiederaufbau der Villa Wolf als Museum in Gubin

Am 11. März 2016 wurde mit der Auftaktveranstaltung, Fachtagung und Ausstellungseröffnung „Urvilla der Moderne“ in der Staatsbibliothek in Berlin der Grundstein für das Vorhaben gelegt. Die Internationalen Referenten zogen zahlreiche Teilnehmer an.

Am östlichen Neiße-Ufer von Guben, der heutigen Ulica Krowlewska von Gubin, stand einst die Villa des Tuchfabrikanten Erich Wolf. Für Ludwig Mies van der Rohe, der später als bedeutender Architekt der Moderne weltbekannt wurde, war dies 1927 sein Erstlingswerk der Moderne. 1945 fiel sie dem Krieg zum Opfer. An ihrem ursprünglichen Standort erinnern lediglich Schautafeln und der Grundriss wurde mit einer Bepflanzung nachgezeichnet. Nun will ein deutsch-polnisches Team aus Architekten und Wissenschaftlern die Villa wieder aufbauen. Doch dies ist nicht widerspruchslos.

Bereits vor 10 Jahren entflammte die Debatte darüber, ob und wie die Villa Wolf wieder aufgebaut werden soll. Der Berliner Architektur-Kenner Florian Mausbach möchte dieses Bauwerk an seinem ursprünglichen Standort rekonstruieren, um das Gebäude als Museum Mies van der Rohe erlebbar zu machen. Florian Mausbach ist überzeugt, dass ein Museum international Aufmerksamkeit und Zuspruch erlangen wird.

Die Kraftanstrengungen von Mausbach hinsichtlich der privaten Finanzierung einer Rekonstruktion ist ein Entwicklungsimpuls für die Eurostadt Guben-Gubin und die ganze Region. Wichtigste Voraussetzung für die Entwicklung des Standortes der Villa Wolf ist die finanzielle Basis.

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjahres des Bauhauses im Jahr 2019 soll die Etablierung eines grenzüberschreitenden touristischen Angebotes mit dem Thema Bauhausbauten der Moderne in der Energieregion Lausitz und der Euroregion Spree-Neiße-Bober genutzt werden. Die ehrgeizigen Pläne von Florian Mausbach zielen ebenfalls auf das Jubiläumsjahr 2019 ab. So ist eine enge Verzahnung möglich. Das Interesse an kulturtouristischen Angeboten wächst stetig.  Die Villa Wolf ist ein wesentlicher Punkt. Der Diskussionsprozess zur Villa Wolf soll im Rahmen "Unbekannte Moderne 2019§ einbezogen werden. Gleichzeitig bietet die Ausgrabung auch das Potenzial die Wanderausstellung zur Villa Wolf weiter aufzuwerten. Das Ausstellungsformat ist bereits im Konzept zur „Unbekannten Moderne 2019“ mit dem Dieselkraftwerk in Cottbus fest verankert.

Die diesjährige Kulturhauptstadt Breslau wird ebenfalls zwei Ausstellungen zu Mies van der Rohe aufnehmen. Dies wird dazu genutzt, um auf das Projekt „Unbekannte Moderne 2019“ mit all seinen Bestandteilen aufmerksam zu machen und regional auch eine kommunikative Plattform anzubieten.

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