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Würdigung des transnationalen Geoparks
Muskauer Faltenbogen

Bereits Ende November 2015 machte der Geopark Muskauer Faltenbogen » Schlagzeilen. Mit der Generalkonferenz der UNESCO Kommission in Paris am 17. November 2015 und der Einführung der neuen Flächenkategorie wurde der Geopark in das UNESCO Global Geopark Programm aufgenommen. Am 28. Mai 2016 bekam er offiziell die Urkunde übergeben.

Diese wurde dem Geopark durch Vertreter der deutschen und der polnischen UNESCO-Kommission sowie des Auswärtigen Amtes in Anwesenheit der Marschallin der Wojewodschaft Lubuskie, Elżbieta Polak, des Sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, und des Ministers für Umwelt, Ländliche Entwicklung und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Jörg Vogelsänger, sowie zahlreicher regionaler und lokaler Akteure verliehen. Nun ist er vergleichbar mit dem bis dato 1.031 UNESCO-Weltkulturerbestätten sowie 651 UNESCO-Biosphärenreservaten.

Sechs Geoparke aus Deutschland erhielten den Titel „UNESCO Global Geopark“. Der Muskauer Faltenbogen / Łuk Mużakowa zählt jetzt zu der Gemeinschaft von insgesamt 120 Geoparken in 33 Ländern.

Der Festakt markiert einen Meilenstein eines langen Arbeitsprozesses, der durch viele regionale Akteure unterstützt wurde. Die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH und die Vattenfall Europe Mining AG haben diesen auch finanziell unterstützt, um gerade das wichtige Jahr 2015 mit der umfangreichen Re-Evaluierung des Geoparkes durch die UNESCO und der INTERREG-Antragsvorbereitung für die Verstetigung der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung optimal für die weitere strategische Entwicklung zu nutzen.

Die Re-Evaluierung konnte bereits mit der Bestätigung der Green Card im Septemberg 2015 abgeschlossen werden. Auflage ist es jedoch den Muskauer Faltenbogen bis 2019 grenzüberschreitend in einer gemeinsamen Trägerstruktur weiterzuentwickeln, um den Tourismus im überwiegend ländlich geprägten sächsisch-brandenburgisch-polnischen Dreieck weiter auszubauen. Eine Grundabstimmung mit der polnischen Seite gab es bereits. Bevorzugt wird als Rechtsinstrument ein Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ), um die Auflage eine staatenübergreifende Zusammenarbeit nutzen. Das Gründungsprozedere ist sehr umfangreich, da das staatliche Genehmigungsverfahren Entscheidungen durch das Außenministerium in Polen, Ministerium des Innern in Brandenburg und dem Regierungspräsidium in Dresden des Freistaates Sachsen erforderlich macht. Die Genehmigung mit der Erarbeitung aller Unterlagen soll in den nächsten 14 Monaten erfolgen. Hierbei steht dem Geopark die Energieregion Lausitz-Spreewald unterstützend zur Seite.

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