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Zweites Lausitzer Start Up Meeting in Weißwasser

Das zweite Lausitzer Start Up Meeting war ein voller Erfolg, obgleich der Saal nicht bis zum letzten Platz gefüllt war. Tourismuswirtschaft und High-Tech, junge Ingenieure und gestandene Techniker trafen sich in Weißwasser. Gemeinsam mit den Stadtwerken Weißwasser, Veolia Deutschland, der Wirtschaftsregion Lausitz und weiteren Unterstützern brachte die Wirtschaftsinitiative Lausitz (WiL) auch diesmal wieder etablierte Unternehmen mit Start Ups zusammen.

Im Beisein des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten Brandenburgs, Dr. Klaus Freytag sowie Politikern und natürlich zahlreichen Unternehmen eröffnete Katrin Bartsch, Vorstandsmitglied der WiL und Geschäftsführerin der Stadtwerke Weißwasser die Veranstaltung. „Mit unserem Start Up Meeting möchten wir gestandene Unternehmen der Region und junge dynamische Start Ups zusammenbringen. Durch das Knüpfen wichtiger Kontakte und offene Austauschgespräche wollen wir gegenseitiges Verständnis fördern und das Schöpferische vorantreiben. Zu einer blühenden Region gehört auch eine Gründungskultur mit Start Ups!".

Diesmal standen die Themen Smart City, Industrie 4.0 und Tourismus im Fokus des gegenseitigen Austausches.

In den fünf bis sieben Minuten kurzen Pitches stellte sich unter anderem Manuel Dudczig vom Unternehmen Vrendex vor. Er ist überzeugt davon, dass Start Ups mit gestandenen Unternehmen erfolgreich zusammenarbeiten: "Mich hat die Bandbreite der Themen überrascht. Dazu gehören Visualisierungen für Reparaturen von Maschinen und Anlagen oder programmierte Roboter für Nichtprogrammierer. Da sich unser Unternehmen mit 3-D-Visualisierungen beschäftigt, ist das natürlich für mich besonders interessant. Faszinierend ist auch, wie ein Wiki für Maschinen mit Informationen bestückt wird, Textwissen in Bilder übersetzt wird und so Generationenweisheiten für alle erhalten bleiben. Schon während des Präsentationsteils gab es viele gezielte Fragen an die Start Ups, so dass ich davon ausgehen kann, dass sich auch aus dem heutigen Abend weitere Kooperationen ergeben können."

Ähnlich sieht das auch Falk Tzschichholz vom Unternehmen eta AG engineering. „Es ist eine enorme Herausforderung, in maximal sieben Minuten ein Produkt oder eine Lösung zu präsentieren. Drei Stunden-Vorträge kann jeder, aber die Argumente auf den Punkt zu bringen, ist nicht einfach." Sein Unternehmen ist seit 20 Jahren am Markt und agiert mit Industrie 4.0 Lösungen europaweit. „Der Spagat besteht darin, langfristige Lösungen und sichere Arbeitsplätze für 135 Mitarbeiter zu erhalten und dabei immer auf dem neuesten technischen Stand zu sein. Im Alltagsgeschäft bleibt wenig Zeit für Innovationen, umso wichtiger ist das interne Ideenmanagement, das uns hilft, uns immer wieder neu zu erfinden. So gesehen, sind das immer wieder interessante Impulse der Start Ups, die jenseits der Anforderungen an größere Unternehmen agieren können."

Auch auf touristischem Gebiet ist viel in Bewegung. Vintage und Nachhaltigkeit setzen sich nicht nur in der Mode durch. Manufakturreiseangebote eines Start Ups schaffen die Möglichkeit, dass sich Handwerksbetriebe und unterschiedlichste Manufakturen vernetzen. Fast vergessene Produkte werden wieder bekannt und neue können entstehen. Schwimmende Häuser schaffen ein ganz neues Ferienerlebnis und bringen neue Investitionsobjekte mit sich.

Interessant ist auch die Idee eines Gutscheinsystems für Produkte regionaler Händler. Doch als das gestandene Unternehmen Rocketman and Bear aus Görlitz seine Lösung vorstellt, ist Staunen angesagt. Gründer und Geschäftsführer Oliver Heinrich überrascht mit einem Konkurrenzprodukt zu booking.com. „Unser Modell heißt Molekulartourismus. Wir haben eine Softwarelösung entwickelt, mit deren Hilfe der Gast sein Hotel bucht, sich die Sehenswürdigkeiten der Umgebung erschließt, ein E-Bike bucht und auch gleich noch das Abendessen bestellen kann. Das wird ein all-inclusive-Paket. Alles kommt in den Warenkorb und fertig. Im Gegensatz zu booking.com nehmen wir keine Provision pro Zimmer, sondern einen gestaffelten Festpreis, je nach Hotelgröße. Ein Cent-Betrag geht pro Übernachtung an die Kommune und so wird ein Marketingfond gebildet, der der Stadt eine offensive Vermarktung als Urlaubsort ermöglicht. In Görlitz haben wir das schon getestet." Die Entwicklung soll demnächst vorgestellt werden. Die patentgeschützte Softwarelösung ist auch für Tourismusverbände und Fachkräftegewinnung anpassbar.

 

Das Projekt Zukunftswerkstatt Lausitz ist aus MItteln des Bundes, des Freistaates und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" gefördert.

Quelle: Pressemitteilung der WiL vom 20.09.2019

 

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