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15. Lausitzer Energieholztag

Am 29. August 2019 kamen die Netzwerkpartner der Energieholzbranche erstmalig zum länderübergreifenden Lausitzer Energieholztag noch Bloischdorf. Der 15. Energieholztag thematisierte die Entwicklungen für die Regionen Brandenburg und Sachsen und zeigte aktuelle Forschungs- und Umsetzungsprojekte.

Sabine Blossey vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) machte im Grußwort auf den Nationalen Waldgipfel aufmerksam und die Bedeutung eines Aufforstprogrammes. "Landwirtschaft kann nicht genug CO2-Einsparungen haben. Ohne Biomasse kann die Energiewende nicht gestaltet werden", so Blossey. Ziel sei es, Einsparziele zu halten und JETZT Anzufangen den Klimawandel zu begegnen. Die Landwirtschaft müsse reformiert werden. Es brauche innovative Landnutzungs- und Agroforstsysteme.

Prof. Peter Spathelf von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) verdeutlichte den Einfluss der Trockenheit auf die Jahresscheiben des Baumes. Starke Baumarten wie Linde, Ahorn und Buche sind stärker zu berücksichtigen. Nicht einheimische Baumarten wie Koloradotanne können kleinteilig eingeführt werden. Zudem fördert die Mischung von Baumarten die Produktivität aber auch die Speicherung von Wasser im Boden.

Prof. Dr. Dirk Landgraf von der Fachhochschule Erfurt machte darauf aufmerksam, dass die Bäume tatsächlich schneller sterben, als sie abtransportiert werden können. Schnellwachsende Baumarten können mit Kurzumtriebsplantagen helfen. Mögliche Baumarten im Wald sind die Roteiche, Douglasie, Robinie; auf landwirtschaftlicher Nutzfläche ebenfalls die Robinie, wie auch Vogelkirche und Edelkastanie.

Dr. Christian Böhm von der BTU Cottbus-Senftenberg betonte die Bedeutung der Agrarförderpolitik. Im Förderrecht sind Agroforstsysteme auf Bundesebene nicht aktiviert. Ziel ist die Anerkunng der Agroforstwirtschaft auf dem Weg zu einer Agrarumwelt- und Klimamaßnahme (AUKM) als förderfähige Maßnahme umweltgerechter landwirtschaftlicher Produktionsverfahren. Bei Agroforst bestehen 10% Gehölz und 50% Ackerkultur. AUKM bietet Landwirten zur Einführung eine Vorab-Beratung an.

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