„Die Lausitz. Echt abgefahren!“
Gemeinsame Buskampagne von Lausitz Festival, UNESCO 5 – Erbe der Lausitz und Wirtschaftsregion Lausitz in Cottbus/ Chóśebuz
Seit dem 1. August fährt ein Bus von Cottbusverkehr als sichtbarer Botschafter für Kultur, Welterbe und Wirtschaftsregion durch das Stadtgebiet Cottbus/ Chóśebuz. Unter dem Motto „Die Lausitz. Echt abgefahren!“ haben die Lausitz Festival GmbH, die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) mit der Imagekampagne „Die Lausitz. Krasse Gegend.“ und UNESCO 5 – Erbe der Lausitz eine gemeinsame Image- und Werbekampagne realisiert. Der Bus ist mit den Logos der Partner sowie Veranstaltungswerbung zur Shakespeare-Produktion „Hamlet“ beim Lausitz Festival beklebt und wird mindestens bis zum 31. Dezember 2026 im Stadtgebiet Cottbus / Chóśebuz unterwegs sein.
Das gemeinsame Projekt ist Teil des dynamischen Strukturwandels der Region und wird u.a. aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen gefördert. Als rollender Botschafter lenkt der Bus die Aufmerksamkeit auf Kultur, regionales Erbe und Zukunftsperspektiven der Lausitz und lädt dazu ein, die Lausitz neu zu entdecken. In der Gestaltung findet sich zudem die sprachliche Vielfalt der Region wieder, zu der auch das Sorbische gehört.
„Der Bus zeigt, wofür die Lausitz steht: kulturelle Vielfalt, starke Partnerschaften und schöpferische Energie im Wandel. Gemeinsam mit UNESCO 5 – Erbe der Lausitz und der Wirtschaftsregion Lausitz tragen wir diese Botschaft mitten in den öffentlichen Raum von Cottbus“, sagt Maria Schulz, Geschäftsführerin des Lausitz Festivals.
Der Lausitz-Beauftragte Dr. Klaus Freytag sagt: „Mit diesem Bus bringen wir das Lausitz Festival im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße. Die gemeinsame Aktion zeigt auf sympathische und sehr sichtbare Weise, wie vielfältig die Lausitz ist und was entstehen kann, wenn Kultur, regionales Erbe und Strukturentwicklung zusammenkommen. Ich hoffe, dass der Bus viele Menschen neugierig macht, sowohl auf das Festival, auf ‚Hamlet‘ als auch auf die Lausitz insgesamt.“
Dies bekräftigt auch die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) mit der Imagekampagne „Die Lausitz. Krasse Gegend.“ WRL-Geschäftsführer Heiko Jahn: „Unser Ziel ist es, neue Wertschöpfungsketten zur Erhaltung der Wirtschaftskraft in der Lausitz aufzubauen. Die qualifizierten Fachkräfte, die dafür benötigt werden, finden in unserer Region im Einklang mit hochwertigen Arbeitsplätzen eine attraktive Lebensqualität vor. Nicht umsonst zeichnet eine kürzlich veröffentlichte Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft die Boomtown Cottbus als dynamischste Stadt Deutschlands aus. Unser gemeinsam gestalteter Bus ist ein rollender Botschafter für diesen Dreiklang aus Wirtschaftsentwicklung, Kultur und Lebensqualität.“
Für UNESCO 5 – Erbe der Lausitz ist das besondere Natur- und Kulturerbe der Region eine Ressource für ihre Zukunft. Der Projektverbund setzt dabei bewusst auf Zusammenarbeit: UNESCO-Stätten, sorbisches Kulturerbe und Partner aus unterschiedlichen Bereichen entwickeln gemeinsam Bildungs-, Kultur-, Tourismus- und Kommunikationsformate. So werden aus einzelnen Angeboten neue Verbindungen und ein gemeinsames Bild der Lausitz. „Strukturwandel gelingt dort, wo Menschen und Akteure ihre Stärken zusammenbringen. Unser Erbe verbindet Orte und Menschen, stiftet Identität und trägt wesentlich dazu bei, was die Lausitz besonders und lebenswert macht“, sagt UNESCO 5 Projektleiterin Susann Troppa. „Die gemeinsame Busbeklebung zeigt ganz konkret: Wenn Akteure an einem Strang ziehen, können sie gemeinsam mehr bewegen.“
Die Zusammenarbeit zwischen UNESCO 5 – Erbe der Lausitz und dem Lausitz Festival wird 2026 zudem im Festival-Programm fortgeführt: Bei der „Lausitzer Spurensuche“ verbindet eine Tagesreise Kunst, Geschichte, Natur und Zukunft. Die Gäste entdecken UNESCO-Stätten, Strukturwandel und Sorbisches Erbe der Lausitz und erleben zum Abschluss die „Hamlet“-Inszenierung des Lausitz Festivals im Hangar 1 in Cottbus. Damit wird das kulturelle und natürliche Erbe der Region unmittelbar mit einem künstlerischen Festivalhöhepunkt verknüpft.
Die Gestaltung des Busses stammt von der Lausitzer Agentur „chairlines“. Sie entwickelte die verbindende Idee, das Wording und die visuelle Umsetzung aus regionalen Formen und Mustern. Die drei gezeigten Projekte werden dabei nicht isoliert präsentiert, sondern als unterschiedliche Ausdrucksformen eines gemeinsamen Gedankens: Sie verbinden Menschen, Orte und Perspektiven und machen sichtbar, wie vielfältig Leben und Kultur in der Region gestaltet werden kann. Als mobiler Botschafter rollt der Bus nun durch den öffentlichen Raum und schafft Sichtbarkeit für diese drei „abgefahrenen“ Projekte der Lausitz.
Quelle: Gemeinsame Presseinformation Lausitz Festival/ Unesco5/WRL am 21.08.2026
Bild: v.l.n.r. Maria Schulz (Geschäftsführerin des Lausitz Festivals), Heiko Jahn (Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH), Susann Troppa (UNESCO 5 Projektleiterin) und Dr. Klaus Freytag (Lausitz-Beauftragter des Ministerpräsidenten) im neu gestalteten Bus. Bildnachweis: Daniel Scholz