Sachsen und Brandenburg stellen STARKe Strukturwandel-Projekte in der Lausitz vor
Sachsen und Brandenburg zeigten erstmals gemeinsam, was in der Lausitz mit Hilfe des Bundesprogramms STARK entsteht. Vorgestellt wurden unter anderem die Projekte „Länderübergreifende Destinationsentwicklung des Lausitzer Seenlandes“ „Nachhaltigkeit im Sport in der Lausitz“, „Carbon Lab Factory Lausitz“, „Lausitzer UNESCO-Stätten als Perlen einer nachhaltigen Entwicklung in der Lausitz“ und „Pücklers Lausitziade“.
Warum das Förderprogramm bewusst unterschiedliche Ansätze unterstützt, erläuterte die BAFA-Präsidentin Dr. Mandy Pastohr: „Die Lausitz ist eine Kultur-, Natur- und Wirtschaftsregion, die seit jeher von Veränderungen geprägt ist. Mit STARK unterstützt der Bund den Strukturwandel im Zuge des Kohleausstiegs. Das Programm fördert unter anderem Innovationen und neue Geschäftsmodelle, Bildungsangebote sowie Projekte, die kulturelle Identität stärken. Diese Breite ist wichtig, damit unterschiedliche Bedarfe der Regionen bedient werden können. Das BAFA setzt die Förderung für das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit den Ländern um.“
Ministerin Kathrin Schneider würdigte das Engagement der Projektinitiatoren: „Der Wandel in der Lausitz gelingt nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort, die ihre Region kennen und gestalten wollen. Besonders wichtig ist uns, dass die geförderten Projekte auf echte Bedarfe reagieren. So entstehen Vorhaben, die wirtschaftliche Chancen eröffnen, den Zusammenhalt stärken und die Lebensqualität verbessern. Unser Ziel ist eine Lausitz, in der Menschen gern leben, arbeiten und sich engagieren.“
Das Bundesprogramm STARK steht für »Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten«. Es unterstützt seit 2020 vorrangig nicht-investive Vorhaben, die den Strukturwandel in den Kohleregionen begleiten und neue Perspektiven schaffen. Gefördert werden unter anderem Projekte in den Bereichen Innovation und wissenschaftlicher Transfer, Bildung und Fachkräfte, regionale Zusammenarbeit, Bürgerbeteiligung, Wirtschaftsentwicklung, Kultur, Nachhaltigkeit sowie Daseinsvorsorge und Lebensqualität. Das Programm richtet sich an Kommunen, Vereine, Verbände, Hochschulen, Unternehmen und weitere Akteure in den Strukturwandelregionen.
Bild: v.l.n.r.: Präsidentin des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Dr. Mandy Pastohr, Chefin der Brandenburger Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider und der sächsische Staatssekretär für Infrastruktur und Landesentwicklung, Sören Trillenberg © WRL/Arnold
Weitere Impressionen aus der Veranstaltung












Fotos zur Veranstaltung „STARKe Projekte in der Lausitz“ am 08.10.2026 im Kulturhaus Schwarzheide © WRL/Arnold